Aufgaben

Der Kreisjugendring Freudenstadt e.V. versteht sich als Arbeitsgemeinschaft der Jugendverbände und Jugendabteilungen der Erwachsenenverbände sowie der sonstigen Organisationen, die Kinder- und Jugendarbeit im Landkreis Freudenstadt betreiben.
In dieser Funktion vertritt der Kreisjugendring Freudenstadt e.V. die jugendpolitischen Interessen seiner Mitglieder gegenüber den Kommunen und der Landkreisverwaltung. Dabei liegt der Schwerpunkt nicht in der Vertretung vereinsspezifischer Interessen, sondern vielmehr im Bereich von überfachlichen, sozialpädagogischen und freizeitorientierten Inhalten der Jugendarbeit.
Daraus wird ersichtlich, dass der Kreisjugendring nicht die spezifischen Vereinsinteressen vertreten kann und will, da diese von den diversen Fachverbänden auf Kreis- und Landesebene vertreten werden. Zielsetzung der Arbeit des Kreisjugendrings ist demnach auch keineswegs durch eigene Veranstaltungen in Konkurrenz zu dem Angebot seiner Mitglieder zu treten, sondern vielmehr diese durch kreisübergreifende Angebote zu ergänzen. Dies könnten z.B. Studienfahrten, Tagungen, kulturelle Angebote usw. sein.

Bisherige Arbeitsschwerpunkte:
Bis zur Einstellung der hauptamtlichen sozialpädagogischen Fachkraft, wurde die Arbeit des Kreisjugendrings ehrenamtlich geleistet. Demzufolge musste sich die Arbeit auf einige wichtige Schwerpunkte beschränken:

  • Durchführung von Jugendleiterschulungen
  • Beratung der Vereine in Fragen der Jugendarbeit
  • Beratung der Gemeinden in Fragen der Jugendarbeit
  • Zusammenarbeit mit der Landkreisverwaltung – Kreisjugendamt
  • Vertretung des Kreisjugendring in Gremien wie z.B.: 
    - Jugendhilfeausschuss
    - Jugendfond des Landkreises
    - Europäischer Sozialfond
     - Arbeitskreis der Gemeindejugendreferenten im Kreis
  • Zusammenarbeit und regelmäßige Kontakte mit Landesjugendring und Landesakademie für Jugendbildung.


Wichtigster Schwerpunkt der Arbeit ist jedoch die Qualifikation der ehrenamtlich tätigen JugendleiterInnen, BeteuerInnen, Trainer usw. in überfachlichen Themen.
Diese Schulungen werden seit 1996 kreisübergreifenden in den Gemeinden des Landkreises angeboten und fanden bisher in nahezu allen Kommunen des Landkreises statt, in verschiedenen Städten und Gemeinden schon mehrmals.
Das Schulungskonzept des Kreisjugendrings unterscheidet sich in der Durchführung
von allen anderen Konzepten in Baden Württemberg – (Einzelheiten dazu in der Rubrik Jugendleiterschulungen).
Nach Einführung der bundesweit gültigen Jugendleiterkarte (JuLeiCa) ist das Schulungsprogramm an die geforderte Stundenzahl und die Themenbereiche angeglichen worden.
Nicht zuletzt hat der Kreisjugendring den Auftrag der Landkreisverwaltung, die Bezuschussung der Jugendarbeit nach entsprechenden Richtlinien zu übernehmen.
Mit der Fachkraft wird der Kreisjugendring seine Aufgaben weiter ausbauen, um dem Nachfragebedarf zu entsprechen.
Oberste Zielsetzung der Arbeit des Kreisjugendrings ist eine Verstärkung der Präsenz im Gesamtbereich der Jugendarbeit:

  • Kommunikation mit den Mitgliedsverbänden
  • Beratung und Unterstützung der Gemeinden in Fragen der Förderung von Jugendarbeit
  • Intensivierung der Zusammenarbeit mit den Jugendreferenten der Gemeinden
  • Gremienarbeit bezüglich jugendpolitischer Probleme im Rahmen unserer fachlichen Kompetenz
  • Schulung von Jugendbetreuerinnen und Jugendbetreuern
  • Ausbau einer flächendeckenden Betreuung von örtlichen Jugendarbeitskreisen im Landkreis